Körperverletzung, Bedrohung, Beleidigung und Sachbeschädigung

Am 26. März 2026 führte die Polizeiinspektion Mindelheim, unterstützt von weiteren Dienststellen sowie der Schulleitung der Mittelschule Mindelheim, Durchsuchungsmaßnahmen an drei Schulen in Mindelheim, Krumbach und Babenhausen durch. Grundlage waren sieben richterliche Durchsuchungsbeschlüsse gegen Jugendliche im Alter von 13 bis 15 Jahren.

Tatvorwürfe laut Polizei:

  • vorsätzliche Körperverletzung
  • Bedrohung
  • Beleidigung
  • Sachbeschädigung
  • Verbreitung von Tatvideos über Messenger-Dienste
  • Sichergestellte Gegenstände:
    • acht Mobiltelefone
    • eine Softair-Waffe
    • eine PTB-Waffe
    • ein Messer

Der Landtagsabgeordnete Schmid stellte zu diesem äußerst besorgniserregenden Vorfall eine Anfrage. Unter anderem wollte er auch die Staatsangehörigkeit der Täter wissen. Dazu erhielt er folgende Antwort:

„Drei der tatverdächtigen Personen bzw. betroffenen Kinder besitzen ausschließlich die deutsche Staatsangehörigkeit. Darüber hinaus besitzt eine Person neben der deutschen Staatsangehörigkeit die italienische, eine Person neben der deutschen Staatsangehörigkeit die kosovarische und eine Person neben der deutschen Staatsangehörigkeit die türkische Staatsangehörigkeit. Eine Person besitzt nur die mazedonische Staatsangehörigkeit.“

Stellungnahme der AfD‑Fraktion im Kreistag Unterallgäu

„Wir nehmen diesen Vorfall sehr ernst. Gewalt, Bedrohung und das Filmen oder Verbreiten solcher Taten haben an unseren Schulen keinen Platz. Solche Vorfälle belasten das Schulklima erheblich, beeinträchtigen Lernerfolge und führen nicht selten zu weiteren pädagogischen und sozialarbeiterischen Maßnahmen, die sich letztlich auch im Kreishaushalt – insbesondere im Bereich der Jugendhilfe – niederschlagen.

Aus unserer Sicht ist zudem offen zu diskutieren, wie wirksam die bisherige Präventionsarbeit tatsächlich ist. Mitglieder unserer Fraktion mit jahrzehntelanger Lehr- oder Lebenserfahrung – berichten, dass zahlreiche Präventionsprogramme kaum nachhaltige Wirkung entfalten. Diese Erfahrungen müssen ernst genommen und in zukünftige Entscheidungen einbezogen werden.

Die AfD‑Fraktion im Kreistag Unterallgäu wird den Vorgang aufmerksam begleiten und erwartet eine vollständige Aufklärung sowie eine ehrliche Analyse, welche Maßnahmen wirklich greifen und welche nicht.

Unser Ziel ist es, die Sicherheit und das Wohl der Schülerinnen und Schüler im Landkreis nachhaltig zu stärken.“