
Und das in Memmingen – nicht in einer anonymen Großstadt, sondern mitten in unserer überschaubaren, vertrauten Region, von der wir immer noch annehmen in einer heilen Welt zu leben.
Ein 12 jähriger Schüler der Bismarckschule in Memmingen wurde laut übereinstimmenden Medienberichten von zwei 13-jährigen Mitschülern aus Afghanistan und Syrien massiv misshandelt. Die mutmaßlichen Täter (einer hat inzwischen gestanden) sind strafunmündig. Zuständig für diese Jugendlichen ist also nicht die Staatsanwaltschaft, sondern das Jugendamt. Diesem stehen nur folgende bescheidene und oft für den Steuerzahler sehr teure Maßnahmen zur Verfügung:
• Erziehungsbeistand
• Familienhilfe
• sozialpädagogische Maßnahmen
• Schulwechsel
• Unterbringung in einer betreuten Einrichtung (in Extremfällen)
Ein Teil der Misshandlungen fand auf einer mehrtägigen Klassenfahrt statt, bei der fünf Lehrer dabei waren. Die Mutter des Opfers fragt nun zurecht, warum diesen die Misshandlungen nicht aufgefallen sind.
Nach aktuellem Stand haben weder die Lehrkräfte noch die Schulleitung der Bismarckschule Memmingen eine öffentliche Stellungnahme abgegeben. Die Schule hält sich „bedeckt“, äußert sich also nicht konkret zum Fall, zu möglichen Versäumnissen oder zu internen Abläufen.
Ein Vorgehen, das sich vermutlich nicht länger durchhalten lässt – längst bundesweit in den Schlagzeilen und definitiv nicht mehr unter den Teppich zu kehren!
Schon im eigenen Interesse und im Interesse des Ansehens der Stadt Memmingen sollte die Schule folgende Fragen beantworten:
„Welche Verantwortung sieht die Schulaufsicht bei sich selbst, wenn ein Fall dieser Schwere in einer staatlichen Schule weder erkannt noch verhindert wurde, und welche strukturellen Konsequenzen werden daraus gezogen?“
Hier nur aber alleine die Schule zur Rechenschaft zu ziehen ist in unseren Augen „zu kurz gesprungen“. Die Politik muss sich schon die Frage gefallen lassen, inwieweit sie durch ihre undurchdachte, blauäugige Migrations- und Asylpolitik dazu beigetragen hat, dass in staatlichen Schulen sowohl Lernerfolg als auch soziales Miteinander stark gelitten haben und weiter leiden werden.
Zu glauben, diese auch für ein motiviertes Lehrpersonal nicht mehr beherrschbaren Probleme durch mehr Schulsozialarbeit und ein wenig Fortbildung auffangen zu können, verkennt völlig die Dimension des Problems und verschiebt die Verantwortung dorthin, wo sie gar nicht mehr bewältigt werden kann.
Die Daten aus Polizei, Unfallkassen und Lehrerumfragen sprechen übereinstimmend eine klare Sprache, die nur geblendet durch linke Deutungsmuster in Gesellschaftsfragen nicht verstanden wird.
An staatlichen Schulen haben wir bundesweit folgende Realität:
• Mehr körperliche Gewalt
• Mehr psychische Gewalt
• Mehr Mobbing
• Mehr religiöse Konflikte
• Mehr schwere Einzelfälle (z. B. Messerangriffe, massive Übergriffe)
Laut DGUV Statistik (Dachverband der Träger der gesetzlichen Unfallversicherung):
• 2022: 53.000 gewaltbedingte Schülerunfälle
• 2023: 64.897 Fälle
Zunahme: rund +11.000 Fälle in einem Jahr!
Deutschlandweit sprechen wir inzwischen von einer strukturellen Zunahme, nicht von Einzelfallwahrnehmung.
Hinterlasse einen Kommentar