Ein Bericht von Kreisrat Hans Wesselak

Am 23.03.2026 fand im Kreistag die jährliche Aussprache zum Kreishaushalt statt.

Der erste Redner war der Herr Jackel von der CSU Fraktion. Seine Darstellung zum künftigen Haushalt war sehr stimmig und zeichnete ein klares Bild.  Dann aber griff er unsere Fraktion oder besser gesagt unsere gesamte Partei an. Herr Jackel  bezichtigte die AfD pauschal der Fremdenfeindlichkeit.  Er versuchte darzulegen, dass wir die dringend benötigten ausländischen Ärzte und Pfleger in unserem Krankenhaus, sowie die zahlreichen Vietnamesinnen in den Altersheimen ablehnen würden.  Für diesen polemischen Angriff  erhielt er von fast allen Anwesenden ein beifälliges Klatschen beziehungsweise Tischklopfen.

Wir, die Mitglieder der AfD Fraktion waren von dieser Behauptung mehr als schockiert, denn auch wir wissen um die Problematik vom Mangel an qualifizierten  medizinischen Fachkräften. Deshalb ist jeder von uns froh um diese wertvollen Angestellten, welche immer eine schwere Arbeit für unsere Gesellschaft leisten.

Doch die Worte waren gefallen und wir alle wussten, dass die Unterstellung des Herrn Jackel  wieder ein gefundenes Fressen für die Berichterstatterin der Mindelheimer Zeitung sein würde. Denn bei der Mindelheimer Zeitung ist es anscheinend Usus, nicht über die AfD im Allgemeinen oder gar im Positiven zu berichten. Doch wenn es etwas Kritisches zu berichten gibt, und sei es noch so weit hergeholt, dann wird es nach allen Regeln der Schreibkunst aufgebauscht. Hierbei wird den Bürgern ein vollkommenes Zerrbild unserer Partei vermittelt. Hier kann unser Kreisverband ein Beispiel aus dem  vergangenen Kommunalwahlkampf aufzeigen. Unser langjähriges Mitglied und Stellvertretender Kreisvorstand Michael Hörmann, welcher als Kreisrat kandidierte, wurde von der besagten Zeitung in einem hervorstechenden Artikel, eine frühere Mitgliedschaft in der mittlerweile nicht mehr existenten NPD unterstellt. Diese Informationen  bezog  die Redaktion der Zeitung aus der antifaschistischen Informations- Dokumentations-, und Archivstelle München (a.i.d.a.). Hat die Mindelheimer Zeitung es jetzt schon nötig sich mit der in mehreren Ländern als Terrororganisation verbotenen ANTiFA, zusammen zu arbeiten, um eine demokratische Partei zu diffamieren und zu diskreditieren?  Eine solche Art des Journalismus scheint sehr bedenklich.

Zurück zum Kreistag:  Im weiteren Verlauf der Haushaltsdebatte nutzte Wolfgang Reitinger seine Redezeit, um die Position der AfD unmissverständlich klarzustellen. Er wies explizit darauf hin, dass die AfD in keinster Weise fremdenfeindlich eingestellt ist und es begrüßt, dass wir Ärzte und Pflegekräfte aus dem Ausland zur Ergänzung der dünnen Personaldecke in diesem Bereich haben. Besonders hob er die jungen Vietnamesinnen hervor, welche im Seniorenwohnheim in  Türkheim mit Motivation und Engagement ihrer Ausbildung zur Altenpflegefachkraft nachgehen. Für diese erklärenden Worte erhielt Wolfgang Reitinger sogar Applaus von einigen Kreisräten der CSU.